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Amalgam und die Folgen Teil 4!!

 
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Anmeldungsdatum: 04.02.2004
Beiträge: 439

BeitragVerfasst am: Mi Feb 11, 2004 11:41 am    Titel: Amalgam und die Folgen Teil 4!! Antworten mit Zitat

Entgiftung und Ausleitung von Quecksilber mit natürlichen Mitteln

Eine alleinige Anwendung homöopathischer Mittel kann zur Quecksilberausleitung nicht genügen. (Lechner ) ebenso können nicht genügen:

*Bioresonanzmethoden
*Elektroakupunktur nach Voll oder ähnliche Verfahren, auch nicht
*kinesiologische Methoden

Viele Ausleitungsverfahren treiben das Quecksilber ins Gehirn. Mit Elektroakupunktur und Bioresonanzmethoden verschiebt man das Quecksilber in die Zellen, es ist dann nicht mehr nachweisbar, aber noch vorhanden und keineswegs ausgeleitet. Man kann mit o.a. Methoden nur das im Gewebe vorhandene Quecksilberdiagnostizieren, jedoch nicht das in den Zellen an die Ionenkanälchen gebundene Quecksilber. Dies ist nur nach Provokation mit Koriander und nach Übertritt ins Gewebe kinesiologisch testbar.

Für die Ausleitung ist es wichtig, einen osmotischen Gradienten im Gewebe zu schaffen und das Gewebe so frei von Hg zu machen, damit die Blut-Hirnschranke geschlossen bleibt. Dies erreicht man, indem man zuerst das Gewebe entgiftet und danach erst die Zellen. Handelt es sich um Patienten mit neurologischen Symptomen, so wird umgekehrt vorgegangen: Zuerst die Entgiftung der Zellen mit Koriander und Akupressur für das ANS. Danach im zweiten Schritt erfolgt die Gewebsentgiftung.

Ausleitungsverfahren:

Wir empfehlen in Anlehnung an Dr. Klinghardt:

Mischung I.

Bärlauch, Knoblauch, Zwiebel, Löwenzahn, Minze, Information von org. Germanium (Gewebsausleitung).

Mischung II.

Koriander, Ackerveilchen, Erdflechten, Birke, Brennnessel (Zellausleitung).

Mischung III:

Artischocke, Mistel, Schafgarbe, Steinklee, Faulbaumrinde (Lymphreinigung)

Die Testungen ergaben für jeden Patienten unterschiedliche Ergebnisse. Meist war Koriander in der Primärphase der Ausleitung kontraindiziert, vor allem bei den Patienten, die kinesiologisch voll auf Quecksilber testeten, d.h. eine hohe Gewebskonzentration aufwiesen. Algengabe nach Testung.

Substitutionsprodukte: Auch bei Vitaminen kann man keine Pauschalaussagen machen. Vitamin E war immer erforderlich, Vitamin C nicht immer. In den meisten Fällen war Selen nicht zuträglich; dieses Ergebnis beschreibt auch Dr. Klinghardt.

Während der Ausleitung sollte nach ca. 3 Wochen eine erneute kinesiologische, radiästhetische oder Testung mit EAV Testung erfolgen, um die nachfolgenden Ausleitungsverfahren festzulegen.

MSM-Methyl-Sulfonyl-Methan

Nach 2-3 Monaten kann zum Abschluss der Behandlung noch eine Schwefeltherapie durchgeführt werden mit MSM-Methyl-Sulfonyl-Methan. Der Vorläufer von MSM ist DMSO, Dimethylsulfoxid, das in der Schmerztherapie schon seit 1973-80 bekannt ist. Dimethylsulfid wurde aus Lignin in der Holzindustrie gewonnen und dieses zu DMSO oxidiert. Weitere Studien der DMSO-Verbindungen führten zu MSM. Dieses ist eine exzellente Schwefelquelle und verbleibt länger im Gewebe. Es kann die Zellmembranen passieren. Hierbei werden die geringen, verbliebenen Quecksilberreste noch entfernt. Sofort mit Schwefel auszuleiten würde zu starke Reaktionen provozieren. MSM kann auch über die Haut resorbiert werden und lokal zur Schmerzlinderung der Gelenke und Muskeln beitragen.

Es handelt sich um eine natürliche Schwefelverbindung, die sich u.a. unter der Schale von überreifem Obst befindet, aber auch in Meeresalgen des Planktons als Dimethylsulfonsalze. Diese lösen sich im Meerwasser als das leicht flüchtige DMS Gas (Dimethylsulfid), das in die Atmosphäre aufsteigt, dort in einem photochemischen Prozess zu DMSO2 (MSM) oxidiert wird. Dieses gelangt dann wieder auf die Erde.

Bei der Einnahme von MSM bilden sich schwerlösliche Sulfide mit den Schwermetallen im Darm, die nicht mehr resorbiert, sondern ausgeschieden werden können. Die Wirksamkeit erstreckt sich auch auf Symptome von Autoimmunerkrankungen wie die bei rheumatoider Arthritis, Lupus und Sklerodermie und Psoriasis. Auch verhärtete Muskeln werden weicher. Dosierung 1 -2 Kapsel zu 500mg /Tag.

1.Gewebsentgiftung:

Anwendung: 2-3 x täglich ca.10 Tropfen Bärlauchmischung I. Sie enthält: Bärlauch, Knoblauch, Zwiebel, Löwenzahn und die Information von organischem Germanium (nach einem patentierten Verfahren) für 2 Wochen. Bärlauch, auch Knoblauch und Zwiebel wird zur Lockerung des Quecksilbers aus den Depots benutzt und wirkt in Gefäßen und Nieren. Dazu gleichzeitig 3 x täglich 2 bis 3 Chlorella oder Klamath Algen nach Testung zu 0,25-0,5g/Kapsel. Am 9. und am 10. Tag: 10 Algenkapseln, um die im Darm jetzt reichlich auftretenden Quecksilbermengen zur Ausscheidung mit dem Stuhl aufzufangen. Am 11. und am 12.Tag: Ausleitungs- und Algenpause.-

2.Zellentgiftung:

Die Ausleitung von Quecksilber aus den Zellen mit Koriandermischung II sollte erst nach 14-tägiger Gewebsausleitung, bzw. EAV-Testung erfolgen, damit sich nicht zuviel Quecksilber im Gewebe ansammelt und so kein Konzentrationsgefälle zustande kommt. Es findet sich dann auch reichlich Quecksilber im Stuhl.

Die Zellentgiftung erfolgt mit grünem Korianderblattextrakt der Mischung I.. Das in der Apotheke angebotene Öl ist aus Samen gemacht und nicht wirksam.

Die Koriander-Mischung II besteht aus Koriander, Ackerveilchen, Erdflechten, Löwenzahn Birke, Brennnessel und Schizandrainformation nach patentiertem Rezept. Das Quecksilber ist an den Ionenkanälchen der Zellen fest gebunden an Stelle des Calciums und wird nur durch die aromatischen Inhaltsstoffe der Korianderblätter gelöst und kann kinesiologisch, radiästhetisch oder mittels EAV sofort nach Einnahme in der Lunge, den Nieren oder später in der Leber getestet werden! Erstes Anzeichen ist oft Hüsteln bis zum Hustenanfall oder Schweißausbruch, Kopfschmerzen.

Anwendung: 2 x täglich 5-10 Tropfen der Ortho-Koriander-Mischung II,. 3 x täglich 2 bis 3 Chlorella oder Klamath Algen 0,25-0,5g / Kapsel. Am 9. und am 10 Tag: 10 Bio-Chlorellakapseln, um die im Darm jetzt reichlich auftretenden zur Ausscheidung mit dem Stuhl Quecksilbermengen aufzufangen. Nach 2 Tagen wird eine Korianderpause eingelegt. Am 11. und am 12.Tag: Ausleitungs- und Algenpause. Immer gleichzeitig eine Akupressur an der Hand an den Stellen durchführen, wo das Quecksilber ausgeleitet werden soll (Karte von Dr. Omura).

Die Mischung I und II soll nicht zusammen an einem Tag verabreicht werden. Wer mit kinesiologischen oder radiaesthetischen Methoden oder EAV testen kann, sollte sich nach dem Testergebnis richten und in einer Art Schaukeltherapie beide Mischungen abwechselnd verabreichen. Wer das nicht kann, arbeitet wie beschrieben 14 Tage mit Mischung I, danach 14 Tage mit Mischung II.

Bei auftretenden Beschwerden soll die Algen-Dosis um das Doppelte erhöht werden, bis die Beschwerden verschwunden sind, was in der Regel sofort der Fall ist. Beschwerden sind: Hautveränderungen durch Hefekeime, Herpes oder Gürtelrose, Blähungen, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Grippeanflug etc.

Spirulina ist zur Entgiftung nicht so wirksam, aber wichtig zum Aufbau als Nahrungsergänzung in der Folge der weiteren Ausleitung.

Die Ausleitung von Quecksilber aus den Zellen mit Koriander sollte erst nach 14-tägiger Gewebsausleitung erfolgen. Es finden sich dann Mengen von Quecksilber nach Ausleitung mit Koriander und Algen im Stuhl. Anzeichen für zu wenig Algen sind:

Kopfschmerzen, Übelkeit, Schmerzen, wenn das Hg in Berührung kommt mit den Nervenenden des Autonomen Nerven-Systems. Am 9. und am 10 Tag: 20 Chlorella und 20 Klamath-Algen, um die im Darm jetzt reichlich auftretenden Quecksilbermengen zur Ausscheidung aus dem Darm aufzufangen. Leber und Nieren sollen frei werden. 96% der Frauen haben lädierte Nieren.

Ausleitungsmittel: Solidago Fa. Nestmann für die Niere und Hepatica für. die Leber, wobei die Rückresorption aus dem Darm die Leber belastet. Quecksilber in homöopathischen Verdünnungen mobilisiert das Quecksilber zwar, leitet es aber nicht aus. Meist ist von Homöopathen und Ärzten das Quecksilber nur im Körper herumgeschoben worden, bis es dann im Gehirn gelandet ist. Gaben von Vit. C und Selen ohne Ausleitungsverfahren fixieren Hg im Gehirn.

Substitutionstherapie

Diese kann zusätzlich mit kinesiologischen Methoden getestet werden oder aufgrund der Haaranalyse festgesetzt werden. Dem Körper sollen alle fehlenden Substanzen oder solche die die Ausleitungstherapie unterstützen, zugeführt werden. Dazu gehören die essentiellen Biometalle. Die Schwermetalle konkurrieren mit den Spurenelementen wie z.B. Zink, um die Besetzung der aktiven Zentren der Biomoleküle wie z.B. in Enzymen und Proteinen und verdrängen die Spurenelemente.

Die Schwedische Association of Dental Mercury empfiehlt Patienten pro Tag (per os), für zwei Monate mindestens ehe man die ersten Amalgamplomben entfernt:

*Vitamin B1 (Thiamin) 50-100 mg /Tag.
*Niacin / nicotinamid 25-500 mg / Tag
*Vitamin B6 (Pyridoxin) 25-50 mg / Tag
*Vitamin C (Ascorbinsäure) bis zu 1 gr / Tag (Einnahme 2St nach Selen)
*Vitamin E 100-200 mg / Tag
*Magnesium 100-300 mg / Tag
*Selen 50-200 mg/ Tag
*Zink 20-40 mg / Tag

Zink muss am häufigsten substituiert werden 30-60 mg abends und auf leeren Magen! Nicht zusammen mit anderen Mineralien verabreichen. So wird es am besten resorbiert. Es ist ein Gegenspieler von Quecksilber im Körper und besitzt die Fähigkeit, dieses in kleinen Mengen aus dem Körper auszuscheiden. Es wird für ungefähr 200 verschiedene Enzyme benötigt. Es entstehen chronische Vergiftungserscheinungen, wenn z.B. das körpereigene Spurenelement Zink durch die erhöhte Speicherung von Kupfer aus den Amalgamfüllungen im Körper verdrängt wird.

Auch bei der Ausleitung der Schwermetalle mit DMPS ist die Affinität desselben zu Zink (auch anderen Mineralien) höher als die zu Quecksilber, wodurch ein Zinkmangel (oder Spurenelementmangel) bedingt ist. Zink ist ein Hauptbestandteil des antioxidativen Schutz-enzyms Superoxiddismutase und hat für den antioxidativen Zellschutz eine wesentliche Bedeutung.

Zink hat über die Konkurrenz zu Schwermetallen eine Bedeutung für das Immunsystem, welches durch die Schwermetallbelastung supprimiert wird. Häufig ist bei Schwermetallbelastung ein Abfall der T-Lymphozyten sowie der T-Helfer-Zellen und der natürlichen Killerzellen zu beobachten. Nach Zinkgabe normalisieren sich diese Werte.

Die Aufnahme von Zink im Darm schwankt sehr stark, zwischen 2 und 20 % der angebotenen Menge können nur aufgenommen werden. Für die erschwerte Zinkresorption aus pflanzlichen Produkten (bei reinen Vegetariern) wird das in Leguminosen und Getreiden enthaltene Phytat (Insositol-Hexaphosphat) verantwortlich gemacht. Diese bildet bei den im Dünndarm vorhandenen pH-Verhältnissen schwer lösliche Komplexe mit Zink. Optimal resorbierbar ist Zink-Glukonat, organisch aktiviertes Zink wie z.B. in Algen. Besonders Frauen leiden an Zinkmangel bei erhöhter Schwermetallbelastung, da sie sich eher wie Männer fleischarm und mit Vollwertkost ernähren . Bedarf: 30mg/Tag abends; nicht zusammen mit anderen Spurenelementen.

Bitte in Teil Fünf ( 5 ) weiterlesen.
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